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Wie auch im letzten Jahr standen wieder die Waldtage mit dem Thüringer Forst auf dem Plan. Anfang des Jahres gab es ein Treffen dazu, um den genauen Ablauf zu besprechen.

 

So fieberte ich also eine geraume Zeit auf die beiden Tage hin und nun war es endlich wieder soweit. Diesmal war ich nur nicht alleine an meinem Stand, sondern hatte Bracke Alvin dabei, der ab und an für eine unterhaltsame Show sorgte ;-).

 

 

 

Meine Station sorgte für den sportlichen Ausgleich, neben den ganzen Quizstationen. Bei mir sollten die großen und kleinen Kinder über eine Slackline balancieren. Wenn sie hier erfolgreich waren, so konnten sie sich im Anschluss noch Zusatzpunkte ergattern. Hier galt es drei Fragen richtig zu beantworten! Die Erzieher und Lehrer konnten für ihre Gruppen jeweils einen Zusatzpunkt gewinnen, indem sie auch über die Slackline liefen. Es war schön zu sehen, wie die Kids die Erwachsenen anfeuerten.

 

Im Vergleich zu meinem Job im Jugendhilfezentrum, war es mal eine angenehme Abwechslung mit den kleinen Kindern einen Ausflug in den Wald zu machen ;-)!

 

Erschreckend fand ich persönlich nur, dass fast alle Kinder nicht wussten, wie man sich im Umgang mit fremden Hunden verhält. Gott sei Dank ist Alvin da recht ruhig und entspannt geblieben. Wäre das ein Hund gewesen, der das mit der Knuddelei nicht so lustig gefunden hätte, so hätte manches Kind eine Hand verloren. Manchmal konnte man gar nicht so schnell reagieren und schauen, wie die Kids an dem Hund rumfummelten.

Dieses:" Oh ein süßer, kleiner Hund - den muss ich streicheln!" Leute ich rede hier von Kids im Alter ab 10 Jahren. Sorry, da sollte man schon wissen, wie man sich gegenüber fremden Hunden verhält. Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, ich war auch unerschrocken und wollte jedem Hund um den Hals fallen, jedoch habe ich zuvor gefragt. Viele der Kinder kamen an die Station, sahen Alvin, rannten auf ihn zu und fingen an ihn zu streicheln. Meist interpretierte Alvin das als Spiel, sodass er mit Bellen anfing und die Kinder einen Satz zurück machten. Also fing ich an ihnen zu erklären wie man sich richtig verhält.

Ich habe am Anfang nur damit zutun gehabt, den Kindern den Umgang zu erklären. Daraus entstand meine Idee, dass als extra Punkt anzubieten. Vielleicht nutzt man die Möglichkeit mit den Hunden in Schulen und Kitas zu gehen und zu zeigen wie es richtig gemacht wird. Es gibt ja doch Kinder die keinen Kontakt zu Hunden haben und ich finde es absolut wichtig, dass sie das Lernen! Oft genug beobachtete ich Situationen, in der wildfremde Kinder auf Hunde zu rennen um diese zu streicheln. Mir selbst ist das mit meinen beiden Terriern oft so gegangen. Gerade die Größe der Hunde, nimmt den Kindern die Vorsicht und den Respekt.

Aber nun nicht gleich aufschreien und sagen das ist nicht so. Das sind ganz alleine meine Erfahrungen!! Es gibt auch genug Erwachsene die sowas machen 😉 und es gibt auch super Kinder, die sich richtig verhalten.

 

 

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wir hatten mega gutes Wetter, es war sonnig, aber nicht zu heiß. Die Kids waren alle motiviert und gut drauf und hatten an allen Stationen eine Menge Spaß. Wie jedes Jahr waren diese Tage einfach sehr gelungen. Zum Abschluss dann das gemeinsame Braten und Toben auf dem Spielplatz, strahlende Kinderaugen und das Lachen der Kids, ist Belohnung und Bestätigung genug alles richtig gemacht zu haben.

 

 

Ich freue mich auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen. Zum Abschluss der zwei Tage habe ich einen schönen Pokal bekommen. Der ziert nun den Schreibtisch. Wie ich finde eine mega coole Erinnerung an zwei tolle und aufregende Tage.

 

Fazit: Die Zusammenarbeit mit dem Thüringer Forst ist absolut klasse. Alle Leute sind offen für Neues und haben Spaß an der Sache. Das ist eh das Wichtigste!! Anders bekommt man die kleinen und großen Zwerge gar nicht motiviert. Man wird als Außenstehende in ein Team aufgenommen, als würde man täglich mit Ihnen zusammen arbeiten. Für mich eine der besten ehrenamtlichen Tätigkeiten, die ich machen konnte.

Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf das nächste Jahr.

 

Waidmannsheil Josi

Der Winter kommt nun mit großen Schritten, dennoch sind die Drückjagden noch im vollen Gange. Mein großes Glück war, dass ich diese Saison ein Drückjagdset von Pinewood testen konnte.

Pinewood hat im Segment Jagdbekleidung für Damen in den letzten Jahren stark aufgerüstet.

Hose sowie Jacke sind Wind-, Wasser- und Atmungsaktiv und daher für eine Herbst- oder Winterjagd super geeignet. Hier geht`s zum Bericht:

Die Pinewood Wolf Damen Jagdhose:

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Ich habe sie mir in der Größe 38 liefern lassen und muss sagen, sie passt sehr gut. Hier kann man locker die ein oder andere Thermounterhose drunter ziehen und hat immer noch genügend Bewegungsfreiheit. Mittlerweile habe ich noch einen breiten Gürtel reingezogen, fühlt sich für mich irgendwie doch angenehmer an. Am hinteren, unteren Rücken ist sie etwas höher geschnitten, perfekt um die Nieren vor Kälte zu schützen. An dieser kleinen Höhe befinden sich zwei kleine Knöpfe. Diese sind dafür gedacht, um Hose mit der Jacke zu verbinden. Der verstellbare Hosensaum ist durch einen Druckknopf und Klippverschluss schnell an die individuelle Beinbreite anpassbar. An der Hose befinden sich zwei Gesäßtaschen, zwei Beintaschen und zwei Hosentaschen. Gesäß- und Beintaschen sind durch einen Reißverschluss zu öffnen und schließen.

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Am hinteren Oberschenkel befinden sich beidseitig zwei Belüftungsschlitze, die für eine gute Atmungsaktivität sorgen. Innen ist die Hose mit Netzstoff ausgekleidet, der grüne Oberstoff ist etwas derber und bietet somit Schutz vor kleineren Dornbüschen. Das Realtree, sowie das Orange-Realtree ist in einem weicheren Stoff angefertigt und fühlt sich sehr angenehm an. Nicht nur für die Drückjagden eine tolle Hose fürs Revier, sondern wie ich finde auch für die normalen Ansitze. Ich nutze sie mittlerweile hauptsächlich noch dafür. Absolut geräuscharm und sehr bequem!

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Die Pinewood Red Deer Jacke:

dsc01651Der Oberstoff ist wie bei der Hose weich und angenehm anzufassen, innen wurde wieder Netzstoff verwendet. Die Jacke hat vorne zwei normale Jackentaschen und hinten eine große Hasentasche. Im Schulterbereich befinden sich beidseitig zwei Taschen, gut geeignet für die GPS-Handgeräte. Auf der linken Innenseite befindet sich eine Handytasche, auf der rechten Innenseite eine etwas größere Tasche. Die Jacke ist etwas länger geschnitten, somit ist auch von oben der Nierenschutz gewährleistet. Schön finde ich die Kombi aus Realtree und dem Drückjagdorange-Realtree. Die Kapuze ist durch Druckknöpfe leicht abnehmbar und genauso schnell wieder zu befestigen. Durch Klettverschluss an den Handgelenken kann die Breite ganz leicht eingestellt werden.

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An den Flanken sind beidseitig große Luftschlitze, diese garantieren eine gute Atmungsaktivität. Für den herbstlichen Übergang ist die Jacke super geeignet. Bei sehr kalten Temperaturen wär eine Fleeceunterjacke empfehlenswert und dann hält man es locker 3-4 Stunden bei ca. 3 Grad aus. Ich trage die Jacke, genauso wie die Hose super gerne auch auf Ansitzen. Noch einen dicken Schal drum und eine Mütze auf den Kopf und es ist perfekt.

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Verbesserungsvorschläge: 

Das einzige was ich an dem Modell verbessern würde, wären obere Brusttaschen um dort noch eine Möglichkeit zu haben, die Hände wärmen zu können.

 

Zu beachten:

Nach dem Waschen sollte das Set wieder imprägniert werden, um den optimalen Regenschutz zu bekommen. Also die Imprägnierung nicht vergessen!!!

 

Fazit:

Das Set von Pinewood ist, wie ich finde sehr gelungen. Die Farbkombi trifft auf alle Fälle meinen Geschmack und das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach unschlagbar. Die Jacke habe ich im Pirschershop für 219,00€ und die Hose für 159,00€ gefunden. Also ein unschlagbares Angebot für funktionielle Jagdbekleidung!!!

 

Also schaut doch mal im www.pirschershop.de vorbei, vielleicht findet ihr ja noch ein Weihnachtsgeschenk.

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Waidmannsheil

Eure Josi

Leute, was für ein Tag 😉

Ging schon super mega toll los.

Die erste Zusammenarbeit mit dem Thüringen Forst und mir stand bevor und ich war schon aufgeregt. Was mich genau erwartete, konnte mir vorher niemand sagen sondern nur so einen groben Ablaufplan.

Bevor es los ging, bin ich schnell unter die Dusche gesprungen, habe mich fix angezogen und meine Haare gemacht. Na toll, das falsche Haarspray gegriffen...Wuhuuuuu Glitzer in den Haaren, total gut geeignet für den Waldtag. Naja so ist das, wenn man eine Schwester hat, die im Karnevalsverein ist. 😉
Schnell versucht es rauszubürsten, klappte nur mittelmäßig und dann musste ich ja auch los.
Passt ja wieder mal super. Ich hab schnell meinen Jagdhut aufgesetzt und gehofft das es niemand sieht.

Angekommen, waren schon die ersten Kinder da. Ich habe mich beim Chef angemeldet, der bemerkte natürlich mein Glitzer im Haar----Peinlich----. Ich hab mir dann mein Futterpaket geben lassen und kurz nochmal bisschen was besprochen und dann bin ich los zu meiner Station. Bisschen aufgeregt war ich ja schon. Ich hab ewig lange daraufhin gefiebert und nun war der Tag da.

Es war aber nicht mal nur ein einfacher Waldtag, Wir erwarteten hohen Besuch vom Staatssekretär und seinem Gefolge. Die wollten sich das ganze Programm ansehen und ich war mit dabei ;-). Wuhuuu

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Ich wartete bis halb neun an meiner Station, dann kam die erste Gruppe. Diese süßen Zwerge kamen freudig auf mich zu gerannt und waren total aufgeregt. Ich wartete bis sie alle bei mir waren und erklärte ihnen meine Station.

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An meiner Station mussten sie die einzelnen Holzstapel der Baumart (Buche, Lärche, Fichte) zuordnen und sie schnellstmöglich an den vorgegebenen Platz wieder aufstapeln. Spannend war für mich zu sehen, wie unterschiedlich die Kinder miteinander agierten und wie sie an die Sache heran gingen. Alle gelangen glücklich und zufrieden an ihr Ziel.

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So ging das dann bis 11 Uhr, immer im 10 Minuten Takt. Es war richtig toll.

Zwischendurch kam der Staatssekretär mit seinen Kollegen und schaute sich jede einzelne Station an. Ein klein wenig war ich ja schon aufgeregt, als die versammelte Mannschaft neben mir stand, aber ich hab es mir nicht anmerken lassen und mein Programm mit den Kindern weiter durchgezogen.

Spannend waren auch die Fragen, für die es Extrapunkte gab. Die Birke wurde total schnell erraten, die fünf essbaren heimischen Pilze, waren manchmal schon ein bisschen schwieriger. Aber mit kleinen Tipps, haben alle diese kleine Hürde gemeistert.

Die zweite Aufregung neben dem Staatssekretär, war das MDR. Vom Fernsehehen hat mir niemand was gesagt ;-). Naja, Bauch einziehen und weiter geht`s. Wie ich gerade eben sehen konnte, wurden zwei Teile von mir mit reingenommen. Wuuuuhhhhuuuuuuuuuu!!!!!!!!!!!

Der Tag war für mich einfach gelungen. Neben den strahlenden Gesichtern der Kindern, was schon Lob genug war, flog Lob vom Staatssekretär, der Forstamtleiterin und den einzelnen Pädagogen auf mich zu. Genau das bestätigt mich weiter zu machen.
Kinder und der Wald sind einfach meine Leidenschaft und mein Leben. Ich freue mich auf die nächsten drei Tage im Jahr 2017.
Anfang August hab ich nochmal einen Termin mit einer kleinen Gruppe. Für mich die absolute Erfüllung und Leidenschaft, den kleinen Menschen die Natur näher bringen zu können.
Ich für mich weiß, dass ich alles richtig gemacht habe und das mein Leben ist. Nichts anderes möchte ich machen!!

Zum kleinen Abschluss gab es eine kleine Auswertung und eine echte Thüringer Bratwurst ;-). Den Heimweg trat ich mit meiner Nichte zusammen an. Wir pflückten noch ein paar Walderdbeeren, die wir uns zum Abendbrot gut schmecken lassen haben.

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Ein rundum gelungener Tag und ich für meinen Teil, bin froh den Kindern meine Leidenschaft für die Natur nahe bringen zu können. Es wird weiterhin eine Zusammenarbeit mit dem Thüringer Forst geben. Über die Chance so mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen arbeiten zu können, bin ich sehr dankbar.

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung667274_ipgctx-false_zc-171a0f60_zs-1638fa4e.html

Ab der Minute 8:30 könnt ihr mich sehen. Na wer hat mich entdeckt??? Als Tipp: ihr seht mich zwei Mal 😉

Waidmannsheil Josi

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