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Sommer, Sonne, Sonnenschein und was darf natürlich nicht fehlen?

Ganz klar, ein Grillabend mit Familie und Freunden im Garten.

Mein ganz klarer Favorit dieses Jahr sind selbst gemachte Wildpatties.
Ich habe mich in diesem Jahr das erste Mal selbst daran versucht und nutzte hier das Wildbret von Reh- und Schwarzwild. Meistens verarbeite ich Fleischabschnitte z.B. löse ich die Rippen einzeln aus.

Ich durfte den Fleischwolf Landig Pro Star testen und bin seit der ersten Minute sehr überzeugt.

Technische Angaben:

Schlagfestes, verchromtes Kunststoffgehäuse
Starker Direktantrieb mit 600 W Leistung, 230 V Spannung
Große, ovale Edelstahl- Einfüllschale
Schnecke sowie Fleischwolfvorsatz aus poliertem Aluminium
Inkl. Wurstfülltrichter, Ersatzschnecke,und 3 rostfreien Edelstahl-Lochscheiben (3,0, 4,5 und 8 mm)
Abmessungen: 270 x 200 x 400 mm
Gewicht 3,7 kg

Er kam bei mir in mehrere Kartons verpackt an. Recht schnell war er ausgepackt und sofort habe ich den Stecker in die Steckdose gesteckt. Das blaue Licht zeigte mir das er in Betrieb war, also testete ich nun die Knöpfe!

Uffff, also um sich nebenbei mit jemanden zu unterhalten ist das Gerät auf jeden Fall nicht geeignet. Da ich keinen Vergleich habe, weiß ich nun nicht, ob nur dieses so laut ist oder ob alle so einen "Krach" machen ;-).

Er war super schnell in der Verarbeitung mit dem Fleisch. Zack - oben rein gesteckt, kommt es unten sofort zerkleinert wieder heraus. Es besteht die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Größen zu wählen, also je nachdem wie fein oder grob ihr euer Hackfleisch haben wollt. Ich wollte es schon grob, aber nicht zu grob, deswegen entschied ich mich für den Aufsatz mit den mittlersten Löchern.

Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert und versorge damit meine Familie und Freunde. Hackfleisch aus Wildbret ist gesünder und intensiver im Geschmack - und überhaupt nicht trocken, wie böse Zungen behaupten. Meine Wildpatties waren sehr saftig.

 

Zubereitung Wildpatties:

Nachdem ich nun die Fleischabschnitte zu Hackfleisch verarbeitet hatte, fügte ich Zwiebeln und frischen Knoblauch hinzu, sowie ein Ei und Semmelbrösel. Das habe ich nach Gefühl gemacht, daher kann ich keine Menge angeben.
Hinzu habe ich noch Pfeffer, Salz und Kräuter gegeben.

Das habe ich gut vermengt und zu Kugeln geformt. Schaut wie groß eure Brötchen sind, so groß sollten logischerweise auch die Patties sein.

Diese habe ich scharf von jeder Seite angebraten.

In der Zeit des Bratens habe ich Salat, Tomaten, Gewürzgurken und Röstzwiebeln angefangen auf die Brötchen zu schichten, dann folgte das Pattie. Zum Schluss gab es noch Käse und Sauce drüber und dann habe ich alles zusammen geklappt.

Es war unglaublich lecker und hat keine 20 Minuten gedauert.

Ich freue mich nun auf den Herbst und selbstgemachte Wildkrautrouladen und Schichtkraut....

Also wegen mir kann der Herbst nun kommen!!!!

Habt ihr noch leckere Hackfleisch-Ideen??

 

*Falls ihr auf der Suche nach einem guten Fleischwolf seid, schaut doch mal bei Grube vorbei. Dort findet ihr den Landig Pro Star für 159,99€ *

 

Vielen Dank an das Grube-Team

Am Mittwochabend zog es uns nach längerer Jagdpause hinaus ins Revier.

Wir beide setzten uns an eine frisch gemähte Wiese, ich hoffte auf einen Bock, der in den anderen Bestand wechseln wollte.
So saßen wir da nun und warteten und warteten.

Kurz vor 21 Uhr trat ein Fuchs auf die Wiese. Mir fiel sofort das merkwürdige  Verhalten auf.
Immer wieder setzte er sich hin und versuchte an sein Hinterteil zu kommen. Er saß anteilnahmelos auf der Wiese und blickte ins Leere, zumindestens sah es so aus.

Aus den Augen lief schon Eiter heraus und an der Schwanzwurzel konnte man das fehlende Fell erkennen. Wir beobachteten das Tier gute 10 Minuten und dann entschloss ich mich, es zu erlösen. Diesen Anblick wollte ich nicht länger ertragen.

Ich legte die Waffe an, entsicherte und zog mit bis er stehen blieb. Sofort lies ich die Kugel fliegen und der Fuchs ging auf der Wiese nieder. Ich schaute noch einen kurzen Moment durch mein Zielfernrohr nur um ganz sicher zu gehen.
Nach 10 Minuten baumten wir ab und liefen zu ihm hin.

Eine große Ansammlung von Fliegen machte sich auf der kahlen Stelle an der Schwanzwurzel breit. Ich ging zum Waldrand und pflückte ein wenig Schafgarbe und bedeckte den Körper des Tieres damit. Einen Moment saß ich noch dort und hoffte er litt noch nicht allzu lange.
Meiner Meinung nach hat Raubwild genauso die Ehre verdient, wie Rehwild oder Schwarzwild usw. Es darf jeder für sich handhaben wie er möchte, ich mache es genau so!

Ich war froh, dieses arme Geschöpf von seinem Leid erlöst zu haben.
Trotz alledem habe ich mir meinen ersten Fuchs insgeheim anders gewünscht. Sehr gerne wollte ich die Haken und den Balg verwerten - aber mit dem Gedanken dieses Tier von Schmerz befreit zu haben, geht es mir auch gut.

Ich sage Waidmannsheil und Waidmannsdank

Eure Josi

Clip75

(Einfach auf den Clip75 drücken und ihr gelangt zum Video)

Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass jede einzelne Kamera von mir selbst gekauft ist! Kein Sponsoring oder sonst irgendwas, alles selbst erspart!

Meine Spiegelreflexkamera:

Meine Pentax habe ich nun seit 2015. Hier seht ihr das Modell K-S2 mit zwei Objektiven. Ich hatte bereits das Vorgängermodell 2 oder 3 Jahre und habe mich damals schockverliebt. Das coole bei Pentax ist, ihr könnt euch die Gehäusefarben komplett selbst zusammenstellen. Ich habe mich damals für schwarz, grau und orange entschieden. Fand ich irgendwie passend. Auch wenn es nur eine Spielerei ist, die keinen Aufpreis kostet, finde ich das an Pentax besonders toll. Zum einen habe ich das Objektiv 18-50mm und zum anderen das 55-300mm. Ich persönlich fotografiere lieber mit dem großen Objektiv - keine Ahnung warum, ist wahrscheinlich eine Macke von mir! Sie bringt natürlich das "typische Gewicht" einer Spiegelreflex mit. Zum Ansitz nehme ich sie oft mit, ich muss aber sagen, so schöne scharfe Bilder sie macht - so laut ist der Sucher. Es gibt Wild das juckt es nicht die Bohne und dann gibt es auch die Sorte, die wegrennt, als würde man es umbringen wollen ;-). Zu Familienfeiern nehme ich sie unglaublich gerne mit. Mit ihr gelingen mir meist die besten Fotos. (Das ist ganz alleine meine persönliche Meinung dazu)

Das schwenkbare Display ist eine recht angenehme Erfindung in der Kameraherstellung, aber ich muss sagen, ich nutze es meist gar nicht. Irgendwie verbiege ich mich doch lieber für das "perfekte" Foto ;-).

Ich lege euch hier mal den Link zur Pentaxseite rein, falls jemand neugierig geworden sein sollte. Ich würde sie mir immer wieder kaufen und ich denke, sie kann auch mit großen, namenhaften Herstellern mithalten.

 

Anbei ein paar Bilder von der Kamera und drei Beispielfotos. Ich hoffe sie gefallen euch so gut wie mir!

 

Morgen kommt Teil 2, die Systemkamera Sony Alpha 6000.

 

Waidmannsheil

Eure Josi

 

WOW..... was für ein Erlebnis.

Es hat gedauert alle Eindrücke zu verarbeiten. Ich glaube, so richtig fertig bin ich damit noch nicht.

Zu allererst ein großes Dankeschön an Outfluence, die mir diese kleine Reise ermöglicht haben. Es war toll euch alle endlich einmal persönlich kennengelernt zu haben.

Aber zurück zum Reisetagebuch: Freitagmorgen sind Frank und ich in Richtung Dortmund gestartet. Nach einer vierstündigen Autofahrt sind wir beide etwas erschöpft im Parkhaus gelandet. Ohne große Verschnaufpause ging es sofort mit schnellem Schritt zur Messehalle und direkt zum Stand von Outfluence.

Es gab eine herzliche Begrüßung von Lars und Lisa, wir haben uns sofort Willkommen gefühlt. Nachdem wir kurz erzählten, stürzten wir uns ins Messegetümmel. Für mich war es das erste Mal auf der Messe in Dortmund. Ich war überwältigt von den ganzen Messestände und der Lautstärke und am Abend wirklich froh über mein wohlverdientes Bett. Am Freitag wollten wir uns erstmal alles ansehen und die Möglichkeit nutzen, neue Kontakte schließen zu können. Besonders lustig und interessant war es Stand der RUAG.

Nachdem wir beim Luftgewehrschießen unser Können unter Beweis gestellt haben, gab es im Anschluss durch Herrn Waltermann eine kleine geschichtliche Zeitreise der Firma RUAG und Rößler. Vielen Dank für ihre Zeit und ihre Geduld.

Wäre ich nicht so aufgeregt und gespannt gewesen, hätte man mich bei dem ganzen leckeren Essen wohl von der Messe rollen können. Die Wildburger waren echt super lecker. Nach dem super interessanten Nachmittag auf der Messe ging es ins nahegelegene Hotel. Dort machten wir uns frisch und gingen ins Steakrestaurant "Rodizio". Leute, eine absolute Empfehlung meinerseits. Das Fleisch war auf den Punkt gebraten, die Portionen absolut ausreichend und die Bedienung super nett. Aber: es ist schon alles wochenlang reserviert. Deshalb gab es für uns "nur" den Platz an der Bar. Das tat der Stimmung und dem Ambiente jedoch keinen Abbruch.

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben, sind wir ins Hotel gerollt und ins Bett gegangen. Endlich schlafen oder doch nicht! Ich habe meinen Vortrag noch einmal überarbeitet und dann fand auch ich endlich meinen wohlverdienten Schlaf.

Samstag:

Wir starteten mit einer heißen Dusche und einem ausgiebigen Frühstück in den nächsten Tag. Dann ging es auch schon zur Messe. Gleich zu Beginn besuchten wir wieder Lisa und Lars am Outfluence-Stand und dann gönnten wir uns ein paar Stunden Shopping auf der Messe. Ich selbst suchte ein paar neue Klamotten für die Jagd und bin dann nach einer ausgiebigen Beratung bei Waidfrau fündig geworden. Liebe Sandra, es war schön dich kennen gelernt zu haben. Wer gut sitzende Jagdsachen für Damen sucht, wird bei Sandra fündig. Schaut doch mal bei Waidfrau vorbei!

Weiter ging es zu Andre Westerkamp von Heintges. Ein kurzes Pläuschchen und ein wenig Ausrüstung für den Vortrag später, ging es dann weiter über die Messe. Der Herr suchte ja auch noch nach Sachen, jedoch wurde er nicht so recht fündig.

Kurzfristig haben wir uns dazu entschlossen, schon einen Vortrag anzuhören. Mounira Kiefer berichtete über ihre Erfahrungen in der Schweißhundeausbildung und die Relevanz der Nachsuchen. Ein sehr spannendes Thema, welches mich seit geraumer Zeit selbst sehr stark interessiert und fasziniert.

Nach dem Vortrag gingen wir noch eine Kleinigkeit Essen und trafen dann am Outfluence-Stand Mina von Mengden. Wir schnatterten eine Runde und dann bereitete ich mich auch schon auf meinen Vortrag vor. Die Aufregung war sehr schnell verflogen und schon war ich in meinem Element. Ich berichtete meinen Zuhörern von meiner Jagdscheinausbildung und meiner Prüfung. Es gab super Feedback von einzelnen Personen, über welches ich mich sehr freute.

Danach gönnten wir uns erstmal eine große Portion Pommes - die wirklich ekelig waren. Total weich und wabbelig, ganz und gar nicht mein Fall. Wir hatten noch Zeit wegen neuen Jagdschuhen zu schauen und an einem kleineren Messestand bin ich dann auch endlich fündig geworden. Meindl Island Lady - dazu wird es noch einen ausführlichen Bericht geben!
16:00 Uhr gab es dann am Stand von Outfluence & Geartester das Bloggertreffen. Viele bekannte Gesichter von namenhaften Instagramaccounts. Am meisten habe ich mich über Hans von den Waidburschen und über Fabian von FE Knives gefreut. Sehr nette Leute und tolle Gesprächspartner.

Dennoch muss ich gestehen, war ich froh als es am Abend mit einigen Leuten von Outflence und Geartester zum gemeinsamen Abendessen ging und es so langsam ruhiger wurde. Es wurden interessante Gespräche geführt und man hat sich so langsam kennen lernen können. Die Heimfahrt dauerte durch einen Schneesturm länger als gedacht und als wir Zuhause ankamen, vielen wir beide tot ins Bett.
Fazit: Es waren zwei aufregende und interessante Tage, ich habe viel gesehen und viel gelernt und mir neue Ziele gesteckt.

Vielen Dank an Outfluence für die Möglichkeit und weiterhin auf gute Zusammenarbeit!

Ich freue mich, viele bekannte Gesichter im März auf der IWA treffen zu können.

Bis dahin Waidmannsheil

Eure Josi

Der 28.01.2018, ein Sonntagmorgen der es in sich hatte.

Eingeladen waren wir zum Geburtstagsgruppenansitz bei Benjamin. Ein kühler, windiger und leicht verregneter Morgen.

Am Vorabend waren wir zum Karneval und waren daher erst um 1 Uhr im Bett. Ich muss gestehen, dass morgendliche Aufstehen verlief nicht ohne Fluchen meinerseits.

Mit dem Geschenkkorb und den Waffen beladen, sind wir pünktlich gestartet. Es war noch dunkel und so hielt sich meine Euphorie in Grenzen. Gott sei Dank musste ich nicht fahren ;-).

6:30 Uhr am Treffpunkt angekommen erwarteten uns Benjamin und zwei weitere Jäger, die uns noch unbekannt waren. Schnell den Geschenkkorb aus Wurst ins andere Auto geladen, hätte wohl mit dem Hund nicht lange gehalten :-).
Dann sind wir zu unseren Sitzen gefahren. Ein Weg aus großen Pfützen und Matsch ebnete uns den Weg.

Ich setzte Frank wie abgesprochen an seinem Sitz ab und bin weiter gelaufen. Zwischen dem dritten und vierten Drückjagdbock war eine große Pfütze und sehr viel Dickicht. Auf einmal hörte ich eine Rotte Sauen neben mir. Es war noch recht dunkel und die Rotte lief in den Wald hinein. Bis ich zum Sitz neben mir gepirscht war, ist im Wald wieder Stille eingezogen. Weg waren also die Sauen. Nun gut, vielleicht kommen sie ja wieder oder der dicke Keiler vom Vortag. Ich blieb optimistisch.

An meinem eigentlichen Sitz angekommen, wickelte ich mich in meine Decke ein und machte es mir gemütlich, soweit das bei dem Schmuddelwetter möglich war.
Der erste Schuss fiel recht früh durch Benjamin, er hatte ein Reh geschossen - Waidmannsheil!
Der zweite Schuss fiel knapp eine Stunde später durch Frank, auch er konnte ein Reh strecken - Waidmannsheil dazu!

Kurz vor neun wurde mir so kalt und ich musste mal Pippi, also spielte ich mit dem Gedanken in Ruhe abzubauen und zu Frank zu laufen. So hätten wir in Ruhe aufbrechen können und wären pünktlich am Streckenplatz gewesen.

In 100m Entfernung sah ich etwas durch den Wald springen - Rehwild! Ich nahm das Fernglas und konnte somit ein weibliches Stück ansprechen. Ich machte meine Waffe fertig und suchte die passende Position, jedoch war das Stück bereits über die Schneise drüber und hinter Dickicht verschwunden.

Aber dann trat noch ein zweites Stück aus dem Wald heraus. Ganz vorsichtig und zaghaft. Ich schaute durch mein Zielfernrohr und sah ein sehr schwaches Stück stehen. Ich überlegte nicht lange, dass Reh trat auf den Weg und schon ließ ich die Kugel fliegen. Es fiel sofort um und lag.

Kurzer Informationsaustausch mit Benjamin und Frank und so baumte ich nach einer viertel Stunde ab und lief hin. Frank machte sich auf den Weg zu mir und ich wollte schon mit dem Aufbrechen beginnen. Durch den ganzen Matsch brauchte ich etwas länger zum Stück, als gedacht. Kein perfekter Schuss, ich bin etwas zu weit vorn abgekommen - aber ich habe auch zum ersten Mal nur ein Auge beim schießen auf. Ich kann mir nicht so recht erklären woran es heute lag. Froh war ich nur, dass es sofort lag und nicht leiden musste.

Frank kam nun auch und wir brachen das Stück auf, dabei stellten wir eine Veränderung der Lunge fest. Höchstwahrscheinlich eine Lungenentzündung, die es schon ein paar Tage mit sich rum trug. Wir packten nach dem Aufbrechen unsere Sachen zusammen und liefen wieder nach vorne, zum Sitz von Frank. Wir brachen auch sein Reh in der Schnelle auf. Benjamin kam zu uns und half uns beim bergen und ins Auto verladen.

Glücklich und zufrieden sind wir in Richtung Streckenplatz gefahren. Die anderen Jäger standen bereits alle um das kleine Feuer herum und ließen sich den köstlichen Gulasch schmecken.
Nach kleineren Vorbereitungen konnten wir dem Geburtstagskind seinen Wurstkorb übergeben. Benjamin hat die Strecke verblasen und zum Geburtstag ein kleines Ständchen gespielt.
Die restliche Zeit standen wir alle zusammen, erzählten uns Geschichten von der Jagd und ließen den Tag dann einfach so ausklingen.

Es war wieder einmal ein ganz besonderer Jagdtag. Zum einen ist eine Jagd mit Freunden immer schön, zum anderen ist das Beisammensein und den Geschichten lauschen zu können eine tolle Abwechslung.

Mein großer Dank gilt Benjamin für die Einladung

Waidmannsheil

Josi

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Das letzte Mal in diesem Jagdjahr ging es zur Drückjagd.

Lange freute ich mich schon darauf, aber ich konnte mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, dass ich sowas erleben werde.

Donnerstag wütete auch hier in Thüringen das Unwetter, deshalb mussten wir den Freitag abwarten, ob die Jagd überhaupt stattfinden kann. Am späten Vormittag dann das GO von Benjamin - die Jagd wird stattfinden. Freude und Erleichterung machte sich bei mir breit und so packte ich am frühen Abend meinen kleinen Beutel mit der Kamera, Taschentüchern, Handschuhen, Jagdschein.
Am Morgen legte ich nur noch die angefangene Packung Munition hinein und fertig! Waffe im Futteral über die Schulter geworfen und schon stapften wir zum Auto.

Pünktlich am Treffpunkt angekommen, meldeten wir uns erstmal an, ich nahm mein Anstellerpäckchen entgegen und dann unterhielten wir uns im Anschluss noch mit den anderen Jägern. Alle erhofften sich viel von der heutigen Jagd.

Benjamin startete mit der Begrüßung und der Sicherheitsbelehrung, bevor es dann an die Aufteilung ging. Da ich mit drei weiteren Jägern den äußeren Ring absetzte, fuhren wir recht zeitig los.

Kurze Zeit später saß ich an am alten "Russenhügel". Heutzutage wird er wohl noch von der Bundeswehr für ihr Fahrtraining benutzt. Ich konnte weit über eine grasbedeckte Fläche sehen, aber ich sollte mich wundern, dass Gras war unglaublich hoch, sodass beim Rehwild gerade so das Haupt zu sehen war.

In den ersten 15 Minuten nachdem ich saß, wechselte über die Fläche eine Rotte Sauen. Mist, zu weit und auch schon in die Pferdekoppel gewechselt. Kurze Info an Benjamin, wohin die Sauen sind! Kurz darauf sind die ersten Schüsse gefallen.

Bei mir kam ein Fuchs, jedoch legte er einen Sprint ins hohe Gras ein - keine Chance für mich! Nun gut, nicht verzagen, die Jagd hat gerade erst begonnen. Frank vermeldete bei sich einen Frischling gestreckt zu haben. Nun gut, Augen auf und weiter konzentrieren!

Rehwild im Anblick, jetzt vielleicht meine Chance. Es verhoffte einen Moment und legte dann einen Sprint über die freie Fläche ein. Mist, wieder kein Glück. Okay, so langsam wurde ich etwas nervös, aber die Jagd ging ja noch zwei Stunden.

Wieder ein Fuchs und diesmal ein prächtiger noch gleich dazu. Er lief direkt auf mich zu, ich nahm die Waffe wieder hoch und hatte ihn die ganze Zeit im Glas. Er drehte ab in einen Busch hinein. Toll!!! Mein Inneres ICH fasste sich an den Kopf, dass konnte doch alles nicht wahr sein. Dann plötzlich rannte der Fuchs in einem Affenzahn in das hohe Gras, ein Hund folgte. Ich dachte gar nicht mehr an einen Schuss und legte das Gewehr beiseite.

Nachdem ich eine längere Zeit keinen Anblick mehr hatte, sollte mein Moment kommen. Hinter dem Hügel saß einer meiner angestellten Schützen - es knallte zwei Mal. Wie aus einem Reflex heraus nahm ich die Waffe hoch und drehte mich Richtung Hügel. Da kam doch tatsächlich eine Rotte Sauen gewechselt. Wie im Lehrbuch liefen sie. Ich wählte mir eine Sau aus und schoss. Sie lag! Ich wollte durchrepetieren, doch meine Waffe repetierte beide Patronen heraus. Das darf doch alles nicht wahr sein. Bis ich eine Kugel wieder im Lauf hatte, waren die Sauen im hohen Gras verschwunden. Kurz vor einem Heulkrampf, tobte ich ein paar Minuten wie Rumpelstilzchen auf meinem Stand. Das ist noch nie passiert. ich versuchte zu verstehen was da gerade passiert ist, aber es ging einfach nicht. Es wurde unglaublich kalt und der Wind blies kalte Luft zu meinem Sitz. Ich bibberte zum Schluss nur noch und war unglaublich froh, als es vorbei war.

Ich freute mich über meinen Frischling. Mein drittes Schwein - ich war wirklich happy!

Bis zum Ende der Jagd hatte ich nur noch in weiter Ferne drei Rehe im Anblick.

Hahn in Ruh - ich baumte ab und lief freudig zu meinem Schwein. Sauberer Lungenschuss, darüber war ich sehr froh. Ich lief schnell zu meinem Nachbarn und besprach mich mit ihm. Ich erzählte ihm was passiert sei, da er sich wunderte, warum ich nicht mehrmals geschossen hatte. Nachdem wir uns kurz einen Überblick über die gesamte Situation verschafften, liefen wir der Bracke Frieda hinterher. Er hatte ein Schwein beschossen - Nachsuche also. Wir liefen gemeinsam der Schweißspur nach, auf einmal war Frieda weg. Er gab mir seinen Autoschlüssel - ich holte das Auto, er lief noch ein Stück.
Ich rannte über Stock und Stein, schön in eine tiefe Pfütze - egal, weiter geht's! Am Amarok angekommen musste ich mir erstmal den Sitz verstellen - so viel Zeit muss sein. Das ist der Nachteil wenn man nur 1,67 groß ist ;-). Die größte Angst war es, dass Auto in diesem ganzen Matsch zu versenken, aber zum Glück ist alles gut gegangen. Ich war heilfroh angekommen zu sein, da brüllte er mir schon entgegen das Frieda Standlaut gibt und wir da hin müssen. Seiten getauscht und dann sind wir auch schon losgedüst. Mit dem Handgerät vom Garmin haben wir Frieda gefunden. Raus aus dem Auto und dann ging alles nur noch super schnell. Wir rannten in die Koppel hinein, Graben rauf, Graben runter. Wir sprangen über einen großen Baum, er stürzte - auch das noch. Nichts passiert, dann weiter. Ich habe noch schnell sein Abfangmesser aufheben können, da brüllte er schon "Los, schneller"! Wir kamen zu einem dichten Busch, Frieda stellte das Schwein, er gab der Sau den Fangschuss.

Überglücklich lies ich mich auf den Boden sinken, so viele Eindrücke - es ging alles so schnell. Das war meine erste richtige Nachsuche und ich bin überwältigt. Nach dem kurzen Moment der Erholung brachen wir gemeinsam das Schwein auf und zogen es gemeinsam zum Auto. Wieder ging es über Stock und Stein, über Gräben und unter Zäunen hindurch.

Wir fuhren zurück zu unseren Drückjagdständen, brachen auch noch fix mein Schwein auf und luden die Sachen und das restliche Wild ins Auto. Insgesamt hatten wir drei Schweine und ein Reh.
Völlig geschafft fuhren wir dann zum Streckenplatz. Dort wurden wir herzlichst begrüßt und in Empfang genommen. Dann wurde das Wild gewogen, ich kümmerte mich um den restlichen Papierkram. Dann wartete ich noch auf Frank, der noch auf einer Kontrollsuche war. In der Zeit unterhielt ich mich mit den anderen Jägern und lauschte ihren Geschichten vom Tag. Dann endlich gab es leckeres Chili con Carne von der Bundeswehr gekocht - es war richtig lecker. Darauf habe ich mich den ganzen Tag gefreut, da ich beim letzten Mal nichts essen konnte :-(. Wer gerne isst, wird mich verstehen. Ich habe extra den ganzen Tag nichts gegessen, weil ich mich so gefreut habe ;-).

Dann wurde die Strecke verblasen und die Erlegerbrüche überreicht. Voller Freude nahm ich meinen Bruch entgegen. Dann haben wir meinen Frischling ins Auto geladen, den Papierkram erledigt und sind voller Zufriedenheit die Heimreise angetreten.

Vielen Dank an Benjamin, für diese tolle Einladung und schöne Jagd!

Waidmannsheil und Waidmannsdank

Josi

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Ich glaube ja Frauen kennen dieses Problem nur zu gut. Kalte Füße sind etwas schreckliches. Sind die Füße kalt, friert der restliche Körper auch, ob man nun will oder nicht.

Anfang diesen Jahres habe ich über die Firma Scandic ein paar echt coole Socken und eine Mütze testen dürfen. Scandic ist in Deutschland der führende Importeur für skandinavische Outdoormarken. Nun ist die Zeit dafür gekommen, obwohl an manchen Tagen im Sommer hätte ich auch dicke Socken gebraucht ;-).

Die erste Firma heisst Woolpower Östersund und kommt aus Schweden. Das Besondere der Socken ist die Art und Verarbeitung des Materials.

Benannt wird es auf der Verpackung als Ullfrotte`. "Diese zu Frotteeschlingen gestrickte Kombination hält die Füße auch bei Nässe und Kälte mollig warm" und genau so ist es auch!
Das Material der Socken besteht aus 2/3 aus Merinowolle und aus 1/3 Synthetikfasern. Die Socken fühlen sich sehr weich und angenehm auf der nackten Haut an. Ich hatte nie dieses kratzige Gefühl, obwohl ich davor am meisten Bedenken hatte.

Im Vergleich dazu habe ich eine Thermounterhose aus Merinowolle und ich hasse sie, dass Ding kratzt einfach wie die Hölle ;-).

Ich habe die Socken in 400 g/m2 bekommen und muss sagen, ich habe keine kalten Füße! Selten so gute Socken angehabt und sofort begeistert gewesen. (UVP 20,90€)

 

Zum anderen habe ich eine Mütze von der Marke Sätila bekommen.

Als ich sie auspackte merkte ich gleich wie dünn die Mütze ist und habe nicht daran gedacht, sie im Winter tragen zu können. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Gerade jetzt in der kalt-nassen Jahreszeit hat Frank die Mütze täglich getragen und somit auf Herz und Nieren getestet. Fazit: Er findet sie genial! Sie besteht, wie auch die Sockens 50% aus Merinowolle und auch hier hat man kein kratziges oder unangenehmes Gefühl auf der Haut. Sie passt sich super jeder Kopfform an und trägt sich wie eine zweite Haut.

Dadurch, dass der Stoff nicht so dick ist, kann man locker leicht seinen Gehörschutz darüber aufsetzen und hat trotzdem die volle "Hörfunktion". Farblich gesehen finde ich die Idee mit dem grünen Untergrund und dem orangenen Elch sehr cool. Meiner Meinung mal etwas anderes, als immer komplett orange/ grün oder dieses Camouflage. Da ich mich an diesen "Standardmützen satt gesehen habe, kam mir dieses Modell wie gerufen! (UVP 29,90€)

 

Also falls jemand noch ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk sucht, seit ihr hiermit auf der sicheren Seite. Ich finde diese Sachen sehr nützlich und wer oft im Revier unterwegs ist, wird sie schnell schätzen lernen.

 

Ich bedanke mich hiermit bei PM Scandic, dass ich die Sachen testen durfte und hoffe, euch gefallen sie genauso gut wie mir!

 

Liebe Grüße und Waidmannsheil

Josi

An diesem Tag im Winter hatten wir Vollmond und ich beschloss diesen für einen Sauansitz zu nutzen. Es lag auch noch eine gut 25cm hohe Schneedecke was die Motivation noch mehr anfeuerte. Mond, Schnee und Sauen, das ist eine Kombination die so gut wie jeden Jäger glücklich macht. Die Wahl viel auf eine Kirrung im Fichtenhochwald, die gut angenommen war.

Im Wald angekommen zeigte sich der Himmel sternenklar und das Autothermometer knackige minus 15C. Das Auto ließ ich auf einem Waldweg stehen und pirschte zur Kanzel. Auf dieser richtete ich mich dann ein und harrte auf die Dinge die da kommen sollten. Die Zeit war recht kurzweilig da sich hier und da immer mal Rehwild zeigte, aber von den erhofften Sauen ließ sich einfach keine blicken.

Gegen 2Uhr beendete ich dann meinen Ansitz und wollte schnell wieder in den heimatlichen Kessel um noch etwas Schlaf zu bekommen. Es war im laufe der Nacht auch wärmer geworden, wenn man minus 10C überhaupt als warm bezeichnen kann. Jedenfalls begann es auch noch zu schneien. Als ich mich dann in meinen Golf setzte um die Heimreise anzutreten, konnte ich diesen auch normal starten, nur losfahren wollte er nicht.

Als ich ausstieg um zu schauen was das Problem ist, stellt ich fest, dass ich auf einer großen gefrorenen Pfütze gestanden hatte und die durch die Hinfahrt aufgeheizten Reifen, hatten sich ein bisschen in das Eis eingeschmolzen. Die Räder drehen einfach durch. Tolle Wurst! Ich stieg wieder ein und gab Gas bis es nach Gummi roch. Das Problem verschlechterte ich natürlich weiter. Dann ist mir der Gedanke gekommen etwas unter die Reifen zu legen aber Zweige und Fußmatten die ich unter die Räder packte, flogen, als ich aufs Gaspedal drückte im hohen Bogen davon. Nun wollte ich einen Jagdkamerad anrufen, um diesen zu fragen ob er mich mit seinem Jeep von der Eisplatte ziehen könnte. Aber soweit kam es dann gar nicht da mein Akku vom Handy vermutlich durch die Kälte bereits den Geist aufgegeben hatte.

Auf Tauwetter konnte ich natürlich nicht warten, also kam mir der glorreiche Gedanke das Auto einfach von der Pfütze zu schieben, waren ja nur 3Meter,das kann ja nicht so schwer sein. War ja alles eben. Also den Gang raus und ab hinters Auto. Warum mir diese Idee nicht schon gleich gekommen war, dachte ich noch und begann am Kofferraum zu schieben was die Muskeln hergaben. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hatte das Gefühl es tut sich was und gab noch mal alles.

In diesen Moment spürte ich einen heftigen Schmerz im linken Bein. Dieses gab auch noch nach und ich fiel hinter das Auto in den Schnee. Ich stieß einen Schrei aus der lauter war als jeder Platzhirsch röhren konnte. Ich wälzte mich hin und her und die Faserpelzjacke nahm den Schnee auf und ich verwandelte mich obenrum zu einem Schneemann. Ich versuchte klar zu denken was passiert war. Ich dachte das Bein muss gebrochen sein und es wird nicht lange dauern und die Wildschweine, auf die ich vorhin noch so sehr gelauert hatte, kommen zu mir und rechen sich für ihre getöteten Artgenossen. Sollte das, wieder erwartend nicht eintreffen, wird mich wohl die Kälte dahinraffen. Da denkt man sich auch wie naiv es wieder war, niemanden genau gesagt zu haben, wo man genau in dieser Nacht ansitzen möchte.

Ich möchte hier nochmal sagen, dass der Gedanke mit den sich rechenden Sauen totaler Müll ist aber in dem Moment geht einen sowas durch den Kopf. Die Sache mit der Kälte war aber nicht außer acht zu lassen. Also galt es sich selbst zu retten und einen kühlen Kopf zu bewahren, was einem ja im Winter durch die Kälte wohl leichter fallen sollte als im Sommer.

Ich tastete das Bein ab und stellte fest das das Bein wohl doch nicht gebrochen war aber die Kniescheibe war nicht mehr da wo sie hin gehörte. Also biss ich die Zähne zusammen und drücke diese wieder mit Schwung in die richtige Position und nach einem kurzen Schnappen war der Schmerz erträglich. Ich konnte wieder aufstehen und wenigstens humpelnd laufen. Der Rest ist schnell erzählte.

Den einen Kilometer bis zur Straße geschleppt. Dort versucht ein Auto anzuhalten, was als halber Schneemann, um 4 Uhr Nachts, mitten im Nirgendwo, gar nicht so einfach ist aber ein Kurierfahrer hielt tatsächlich an und öffnete das Fenster einen Spalt breit. Er wollte mein Auto nicht bergen aber ich durfte wenigstens sein Handy benutzen und konnte meinen Jagdkollegen anrufen, der mich abholte und gleich noch das Auto von der Todespfütze zog.

Fazit: sagt immer jemanden wo ihr Ansitzen wollt.

 

Wmh Jonas

Hört man das Wort Gulasch verbindet wohl jeder sein eigenes "Bild" damit.

Leckere Fleischbröckchen serviert mit Knödeln und Pilzen, darüber ein wenig frische Petersilie und ein guter Wein dazu - Fertig!

Naja bei uns Zuhause ist eh alles ein bisschen anders. Deswegen wanderte der angebratene Gulasch auch in den Ofen. Dort schmorte er noch ein wenig mit den leckeren Bandnudeln und Käse.

Ja irgendwie wird bei uns alles mit Käse gegessen, gibt ja auch nichts besseres als den zerlaufenen Käse vom Fleisch abzuziehen ;-). Also zumindestens für uns!

Da ich keine frischen Waldpilze mag und sie eh nicht gut vertrage, bleiben sie auch bei diesem Rezept weg. Leider muss ich die Pilzliebhaber somit enttäuschen!

Zutaten:

2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 Becher Creme Fraiche
1 Becher Sahne
1 EL Tomatenmark
500g Bandnudeln
750g Gulasch
Rotwein
1 Packung Streukäse
verschiedene Gewürze

Zubereitung:

Schritt 1:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und zerkleinern. Dann scharf anbraten bis sie eine leichte Bräune haben. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Sud in eine kleine Schale geben und zur Seite stellen.

Schritt 2:

In die Pfanne Öl oder Bratfett geben und den Gulasch scharf anbraten bis zur gewünschten Bräune. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch wieder in die Pfanne geben und alles mit Rotwein ablöschen. Dann zwei Becher Creme Fraiche hinzugeben und die Masse 30-40 Minuten köcheln lassen.

 

Schritt 3:

Zeitversetzt zu Schritt 2 die Bandnudeln kochen. Wir kochen unsere Nudeln meist in Brühe, so haben sie gleich noch einen würzigeren Geschmack.

Schritt 4:

Nachdem alles fertig gekocht ist, füllen wir zuerst die Nudeln in die Auflaufform und übergießen diese mit dem Gulasch und der Soße. Zum Schluss alles mit Käse bedecken und für 20 Minuten, bei 200 Grad in den Ofen!

Schritt 5:

Alles auf einen Teller platzieren, ein Glas Rotwein dazu und genießen!

Guten Appetit

ZUTATEN:

Rückenfilet vom Rehwild
3 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
1 Dose Champignons
2 Becher Sahne
1 Becher Creme fraiche
1 Flasche Rotwein
1 Flasche Balsamico
1 Packung Spätzle
Verschiedene Gewürze (unten im Bild sind alle Gewürze zu sehen, die wir verwendet haben)

ZUBEREITUNG:

Schritt 1:
Pfanne stark erhitzen, Fleisch von jeder Seite kurz anbraten und würzen, dann in eine Auflaufform geben und im Backofen bei 100 Grad, 20 Minuten ziehen lassen. Ich habe das Fleisch nochmal gewürzt und mit einem Schuss Rotwein abgelöscht.

Schritt 2:
Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anbraten, in der das Fleisch lag. So verwendet ihr gleich noch den Bratsud vom Filet. Nachdem alles eine schöne Farbe hat, gebt ihr die beiden Becher Sahne hinzu und den Becher mit Creme fraiche. Alles wird nun verrührt. Dazu ein Schuss Balsamico und einen großen Schluck Rotwein hinein. Alles gut aufkochen lassen und mit den Gewürzen ganz nach eigenem Belieben abschmecken.

Schritt 3:
Nun die Soße über das Fleisch in die Auflaufform geben, Käse darüber und noch 10 Minuten backen.

Schritt 4:
Ich muss gestehen die Spätzle waren gekauft und nicht selbst gemacht, Schande auf mein Haupt, lecker war es trotzdem. Die Spätzle einfach mit Butter in der Pfanne goldgelb anbraten und dann sind sie auch schon fertig.

Schritt 5:
Alles auf einen Teller platzieren, ein Glas Rotwein dazu und schmecken lassen!!

Guten Appetit

Waidmannsheil Josi

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