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Nur noch wenige Stunden im alten Jahr verbleiben und ich schaue auf ein turbulentes Jahr, mit vielen Höhen und Tiefen zurück.

Viele traurige Ereignisse haben sich Anfang des Jahres überschlagen, angefangen von meinem Bandscheibenvorfall, danach der Tod meines Vaters und dann die Trennung, verbunden mit einem unfreiwilligen Umzug. Ja wie höre ich da Mutti wieder sagen: "Das Leben schenkt dir einfach nichts, bleib einfach ganz bei dir selbst, da klappt das dann schon!"

Neben dem ganzen Schlechten, habe ich auch viel Gutes erfahren dürfen, dass musste mir meine beste Freundin aber auch erstmal vor Augen halten ;-). Danke dafür Diana!!

Neben einem sehr guten Abschluss meiner Erzieherausbildung, habe ich dort zugleich drei tolle Freundinnen gefunden, eine davon entpuppte sich als Beste Freundin. Ich habe einen hammergeilen Job gefunden, der von Zuhause nur mal 3km weg ist - perfekt also. Zudem konnte ich in mein altes Hobby der Reiterei wieder aktiv einsteigen. Alte und neue Freundschaften wurden zum Leben erweckt und vertieft. Also rundum richtig glücklich.

WOW: meinen Blog gibt es nun auch schon drei Jahre!!! Wahnsinn!!!

Bedanken möchte ich mich auf diesem Weg natürlich bei meinem Fotografen Max Bergner für die gelungenen Bilder - ich hoffe im nächsten Jahr wieder auf dich zählen zu können!

Ein Dank geht auch an: Kevin von welovewood, für die tollen Sachen und das Vertrauen, an den PIRSCHERShop für die Zusammenarbeit und Unterstützung während der Drückjagd und an werjagtwas.de für die kleine textliche Zusammenarbeit zum Jahresende.

 

Meine Vorsätze für das Jahr 2017: meine neue Waffe muss nun endlich mal einziehen - ich kann mich einfach nicht entscheiden *ahhhh*, dann will ich mich beruflich gerne noch weiterbilden - dahingehend habe ich genaue Vorstellungen. In der Reiterei möchte ich genauer und feiner mit meinen Hilfen arbeiten können und vielleicht findet sich ja dieses Jahr das eigene Pferd. Jagdlich möchte ich gerne jeden freien Tag nutzen, um ins Revier zu gehen und meine Technik bezüglich meiner Fotografie noch verbessern. Da steht wohl auch noch ein Kurs an. Ein Besuch in Dortmund auf der Messe steht bevor, Freunde möchte ich besuchen fahren und viele nette Menschen kennen lernen.

Auch im nächsten Jahr möchte ich wieder aktiv den Waldjugendtag mit dem Forst begleiten, eigene kleine Projekte auf die Beine stellen und somit einen Teil zur Öffentlichkeitsarbeit beitragen. Für das Frühjahr und den Herbst haben wir schon Ideen - ich hoffe sie werden ein voller Erfolg.

Natürlich wünsche ich mir, dass es meinen Hunden auch im nächsten Jahr gut geht. Ljubomir wird schon sechs Jahre alt und Audax schon zwei Jahre alt. Man wie die Zeit rast, unglaublich.

Also wenn ich das so sehe, habe ich nächstes Jahr einiges vor und darauf freue ich mich unheimlich doll.

Ich danke jedem Einzelnen, der für mich da war, der mich zum Lachen gebrach hat, der mit mir gestritten und sich wieder vertragen hat, der mich glücklich gemacht hat - der mich einfach so mag wie ich bin.

Für euch alle einen guten Rutsch in das neue Jahr, viel Glück und Gesundheit und dass eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen.

 

Waidmannsheil

 

 

 

 

 

Eure Josi

Link

 

Veränderungen im Revier entstehen durch bewusstes Tun des Jägers oder durch land- oder forstwirtschaftliche Arbeit, durch Straßenbau oder durch die Natur selbst. Der Wille des Jagdherrn und vor allem die Ziele die er hat, haben einen erheblichen Einfluss auf das Revier. In der Regel wird am Anfang der Jagdpachtperiode sehr viel Geld und Zeit für Revierarbeiten investiert. In Eigenjagdrevieren ist oft eine erhöhte Entwicklung zu erkennen, wenn der alte Eigentümer an den neuen Eigentümer übergibt oder deren Kinder groß genug sind und sich selber in die Jagd einbringen können, so sie es denn dürfen. In vielen Eigenjagdrevieren ist aufgrund von mangelnder Passion sehr wenig in Bezug auf die Hege passiert. 

Ein Beispiel aus einem Feldrevier in Schleswig-Holstein, in dem der Eigentümer die Jagd selber betreibt, aber im Grunde keine Zeit und auch keine zu große Lust hat, sich richtig um die Bewirtschaftung zu kümmern:

Ein landwirtschaftlicher Betrieb mit 230 ha arrondierter Fläche. Etwas kopierter Landschaft, wo einzelne Feldgehölze und auch Teiche zu finden sind. Hauptsächlich Felder, die landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftet werden. Die Hauptwildart beim Schalenwild ist Rehwild, als Wechselwild ist Schwarzwild und Damwild vorhanden. Das Niederwild wird vertreten durch das Raubwild, Hasen, Enten und zunehmend Gänse. In der Vergangenheit wurde das Revier durch den Vater des Besitzers bewirtschaftet der, ab und zu seinen Rehbock erlegte und auch für die Verwandtschaft wurde mal ein Bock freigegeben. Jagd durfte kein Geld kosten und auch keine zusätzliche Arbeit machen. Der Sohn ist im Grunde jagdlich von denselben Voraussetzungen, nur dass er es mit neuen Herausforderungen zu tun hat. Nämlich mit der Tatsache, dass er seit zwei Jahren mit Wildschäden zu kämpfen hat. Durch die steigenden Schwarzwildbestände und auch durch die Gänse ist die Jagd für ihn zu einem richtigen Thema geworden.

In dem Revier waren keine jagdlichen Einrichtungen vorhanden und es gibt auch keine Begehungsscheininhaber. Jegliche jagdliche Struktur ist nicht vorhanden. Wie kann so ein Revier sinnvoll aufgebaut werden? Als erstes war es wichtig die Ziele zu definieren. Dafür bedurfte es einen Stift und einen Zettel, um aufzuschreiben, was der Jagdherr denn überhaupt möchte.
Hier war es recht einfach, denn er wollte die Jagd nicht verpachten und sein Hauptziel war die Verringerung des Wildschadens. Also ging es um Sauen und Gänse. Anhand von Karten und einer Revierfahrt im Herbst wurde sehr schnell deutlich, das es sich um ein Dornröschenrevier handelt.
Das Schwarzwild war sicher nicht mehr als Wechselwild einzustufen. Die Feldgehölze sind voll mit Brombeeren und oben drüber steht ein Eichen-/ Buchen-Mischwald. Das gesamte Revier mit Hochsitzen zu bestücken nützt nichts, wenn hinterher kein Jäger diese Sitze besetzt. Also mussten Jäger gefunden werden, die bereit waren Abend- und Morgenansitze und auch bei den Mondphasen die Nachtansitze durchzuführen. Des Weiteren sollten die Jäger die Gänsebejagung durchführen. Zu den weiteren Aufgaben zählten die Wildbret-Vermarktung und der Abschuss vom Reh und Damwild. Für das Revier sollten zwei Jäger gefunden werden, die aus der näheren Umgebung sind.

Es wurden Hochsitze und Leitern aufgestellt, die nach Bedarf auch mit dem Frontlader umgestellt werden können. Fertigbausätze waren schnell über die Website https://www.werjagtwas.de/de/revierarbeiten im Internet bestellt und die Anlieferung per Lkw klappte einwandfrei. Weiter wurde eine Kühlung angeschafft und zwei Wildkameras. Durch diese gemeinsame Aufbauaktion lernten die neuen Jäger das Revier schnell kennen. Es wurde eine Hochsitzkarte erstellt und eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet. Auch eine Kirrung in einem Schilfgürtel wurde eingerichtet.
Die Motivation des Landwirtes so viel Geld auszugeben, lag in der begründeten Notwendigkeit die eigenen Ziele zu erreichen. So hat es auch nicht lange gedauert, bis die ersten Stücke zur Wildkammer gefahren wurden. Der Wildschaden wurde durch die Bestellung der Jäger nicht komplett eingestellt, aber er wurde über die Jahre deutlich verringert. Auch die Jagd wurde ebenfalls weiterentwickelt. Die Enten an den Teichen wurden ab und zu bejagt und auch dem Raubwild wurde nachgestellt. Durch die Präsenz der Jäger im Revier wurde auch das Rehwild interessant, da die alten Böcke plötzlich bekannt waren. Auch eine spontane kleine Gesellschaft nach einer Neuen wurde mit Erfolg eingeladen. Die Jäger bitten den Landwirt die eine oder andere Ecke für das Wild stehen zu lassen und dort einen Wildacker anzulegen. Verlandete Teiche wurden ausgebaggert und einige Weidenstecklinge dort gesteckt.

Der Sohn des Bauern ist 9 Jahre alt und sein schönstes Erlebnis ist es mit den Jägern rauszugehen. So kommt es, dass der Vater und der Sohn schon das eine oder andere Mal alleine im eigenen Revier auf einem Hochsitz gesichtet wurden. Jagd ist nicht nur als nüchterne Arbeit zu verstehen, sondern auch als gesellschaftliches Bindeglied. Ein gemeinsames Projekt, wo jeder weiß, wie es besser geht und auch wie es noch richtiger gemacht werden kann.

 

Vielen Dank an die Autoren von WerJagtWas.de, die mir diesen tollen Artikel zur Verfügung gestellt haben. Einen besonderen Dank an Herr von Papen und Herr Schröder für die schnelle Erstellung dieses Gastbeitrages.

Mit einem Klick, geht es hier zur Seite: https://www.werjagtwas.de/de

 

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und wie immer viel Waidmannsheil

 

Eure Josi

Der Winter kommt nun mit großen Schritten, dennoch sind die Drückjagden noch im vollen Gange. Mein großes Glück war, dass ich diese Saison ein Drückjagdset von Pinewood testen konnte.

Pinewood hat im Segment Jagdbekleidung für Damen in den letzten Jahren stark aufgerüstet.

Hose sowie Jacke sind Wind-, Wasser- und Atmungsaktiv und daher für eine Herbst- oder Winterjagd super geeignet. Hier geht`s zum Bericht:

Die Pinewood Wolf Damen Jagdhose:

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Ich habe sie mir in der Größe 38 liefern lassen und muss sagen, sie passt sehr gut. Hier kann man locker die ein oder andere Thermounterhose drunter ziehen und hat immer noch genügend Bewegungsfreiheit. Mittlerweile habe ich noch einen breiten Gürtel reingezogen, fühlt sich für mich irgendwie doch angenehmer an. Am hinteren, unteren Rücken ist sie etwas höher geschnitten, perfekt um die Nieren vor Kälte zu schützen. An dieser kleinen Höhe befinden sich zwei kleine Knöpfe. Diese sind dafür gedacht, um Hose mit der Jacke zu verbinden. Der verstellbare Hosensaum ist durch einen Druckknopf und Klippverschluss schnell an die individuelle Beinbreite anpassbar. An der Hose befinden sich zwei Gesäßtaschen, zwei Beintaschen und zwei Hosentaschen. Gesäß- und Beintaschen sind durch einen Reißverschluss zu öffnen und schließen.

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Am hinteren Oberschenkel befinden sich beidseitig zwei Belüftungsschlitze, die für eine gute Atmungsaktivität sorgen. Innen ist die Hose mit Netzstoff ausgekleidet, der grüne Oberstoff ist etwas derber und bietet somit Schutz vor kleineren Dornbüschen. Das Realtree, sowie das Orange-Realtree ist in einem weicheren Stoff angefertigt und fühlt sich sehr angenehm an. Nicht nur für die Drückjagden eine tolle Hose fürs Revier, sondern wie ich finde auch für die normalen Ansitze. Ich nutze sie mittlerweile hauptsächlich noch dafür. Absolut geräuscharm und sehr bequem!

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Die Pinewood Red Deer Jacke:

dsc01651Der Oberstoff ist wie bei der Hose weich und angenehm anzufassen, innen wurde wieder Netzstoff verwendet. Die Jacke hat vorne zwei normale Jackentaschen und hinten eine große Hasentasche. Im Schulterbereich befinden sich beidseitig zwei Taschen, gut geeignet für die GPS-Handgeräte. Auf der linken Innenseite befindet sich eine Handytasche, auf der rechten Innenseite eine etwas größere Tasche. Die Jacke ist etwas länger geschnitten, somit ist auch von oben der Nierenschutz gewährleistet. Schön finde ich die Kombi aus Realtree und dem Drückjagdorange-Realtree. Die Kapuze ist durch Druckknöpfe leicht abnehmbar und genauso schnell wieder zu befestigen. Durch Klettverschluss an den Handgelenken kann die Breite ganz leicht eingestellt werden.

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An den Flanken sind beidseitig große Luftschlitze, diese garantieren eine gute Atmungsaktivität. Für den herbstlichen Übergang ist die Jacke super geeignet. Bei sehr kalten Temperaturen wär eine Fleeceunterjacke empfehlenswert und dann hält man es locker 3-4 Stunden bei ca. 3 Grad aus. Ich trage die Jacke, genauso wie die Hose super gerne auch auf Ansitzen. Noch einen dicken Schal drum und eine Mütze auf den Kopf und es ist perfekt.

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Verbesserungsvorschläge: 

Das einzige was ich an dem Modell verbessern würde, wären obere Brusttaschen um dort noch eine Möglichkeit zu haben, die Hände wärmen zu können.

 

Zu beachten:

Nach dem Waschen sollte das Set wieder imprägniert werden, um den optimalen Regenschutz zu bekommen. Also die Imprägnierung nicht vergessen!!!

 

Fazit:

Das Set von Pinewood ist, wie ich finde sehr gelungen. Die Farbkombi trifft auf alle Fälle meinen Geschmack und das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach unschlagbar. Die Jacke habe ich im Pirschershop für 219,00€ und die Hose für 159,00€ gefunden. Also ein unschlagbares Angebot für funktionielle Jagdbekleidung!!!

 

Also schaut doch mal im www.pirschershop.de vorbei, vielleicht findet ihr ja noch ein Weihnachtsgeschenk.

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Waidmannsheil

Eure Josi

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