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Im Dezember wird mein Blog nun 3 Jahre alt.

Nun gibt es größere Veränderungen. Vom Blog geht es nun auf meine eigene Website. Mein Blog findet ihr nun auf: Josis-jagd-blog.de

Hier habe ich für euch verschiedene Kategorien erstellt und ihr könnt ganz individuell entscheiden, was ihr lesen wollt. Ein großes Thema wird natürlich die Jagd bleiben.

Nebenbei wird es sich um Sport, Reiten und Allgemeines drehen. Ab und zu wird es auch nur Fotostrecken geben.

Ich hoffe das neue Format und die neue "Plattform" gefällt euch. An sich wird alles bleiben wie bisher, dass macht den Umzug hoffentlich leichter.

Ich wünsche euch viel Waidmannsheil

Josi

Jeder von uns kennt wohl diese Tage, an denen einfach alles schief läuft. Egal ob auf Arbeit, Stress mit dem Partner, Ärger mit der Familie oder allgemeine Unzufriedenheit.

Was genau macht man an solchen Tagen? Kopf in den Sand stecken - wenn ich ein Vogel Strauß wäre, würde ich das wahrscheinlich bevorzugen. Eine weitere Idee, wäre die schlechte Laune einfach an einer anderen Person auszulassen. Eine einfache, jedoch sehr verletzende Art den eigenen Frust los zu werden, wobei sich im Nachhinein bereits neuer Frust anstaut.

Ich persönlich bin ein sehr reflektierter Mensch und hinterfrage mich und meine Arbeit sehr oft. So kann ich unnötigen Stress und Ärger vermeiden. Ich versuche also heraus zu finden, warum ich so genervt bin und siehe da: meist fällt es mir auch ein. Der nächste Schritt ist nun zu überlegen, was ich genau gegen diesen Ärger tun kann.

Meist versuche ich es mit Sport, um mich richtig auspowern zu können. Manchmal nehme ich mir einfach meine Hunde mit auf mein Zimmer oder setze mich mit ihnen ins Gras und genieße die Ruhe und Stille. Mir hilft es ungemein zu mir selbst zu finden. Dann geht es mir besser und ich bin wieder entspannt.

Im entspannten Zustand kann ich mich dann anderen, wichtigen Sachen widmen, so bekomme ich den Kopf nochmal richtig frei. Jeder von uns hat sicher andere Strategien um sich zu erden und entspannen. Manche essen ein Stück Kuchen, andere nehmen ein schönes Bad, andere wiederum unternehmen etwas mit Freunden. Ich mag die Ruhe, genauso sehr wie die Action und die körperliche Belastung. Das ist immer ein bisschen von der allgemeinen Stimmung abhängig.

In jedem Job ist die Psychohygiene das Wichtigste, denn nur wenn ich mit mir selbst im Reinen und Zufrieden bin, kann ich auch meine Arbeit gut machen. Dennoch finde ich es gerade in sozialen Berufen besonders wichtig, die Probleme nicht mit nach Hause zu nehmen. Das kann die Arbeit mit Klienten, Patienten usw. stark beeinflussen.

So nun werde ich mal nach meinem 24h Dienst die Augen für 2h zumachen und mich dann der weiteren Arbeit widmen!

Allen einen ruhigen und stressfreien Arbeitstag

Josi

Leute, was für ein Tag 😉

Ging schon super mega toll los.

Die erste Zusammenarbeit mit dem Thüringen Forst und mir stand bevor und ich war schon aufgeregt. Was mich genau erwartete, konnte mir vorher niemand sagen sondern nur so einen groben Ablaufplan.

Bevor es los ging, bin ich schnell unter die Dusche gesprungen, habe mich fix angezogen und meine Haare gemacht. Na toll, das falsche Haarspray gegriffen...Wuhuuuuu Glitzer in den Haaren, total gut geeignet für den Waldtag. Naja so ist das, wenn man eine Schwester hat, die im Karnevalsverein ist. 😉
Schnell versucht es rauszubürsten, klappte nur mittelmäßig und dann musste ich ja auch los.
Passt ja wieder mal super. Ich hab schnell meinen Jagdhut aufgesetzt und gehofft das es niemand sieht.

Angekommen, waren schon die ersten Kinder da. Ich habe mich beim Chef angemeldet, der bemerkte natürlich mein Glitzer im Haar----Peinlich----. Ich hab mir dann mein Futterpaket geben lassen und kurz nochmal bisschen was besprochen und dann bin ich los zu meiner Station. Bisschen aufgeregt war ich ja schon. Ich hab ewig lange daraufhin gefiebert und nun war der Tag da.

Es war aber nicht mal nur ein einfacher Waldtag, Wir erwarteten hohen Besuch vom Staatssekretär und seinem Gefolge. Die wollten sich das ganze Programm ansehen und ich war mit dabei ;-). Wuhuuu

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Ich wartete bis halb neun an meiner Station, dann kam die erste Gruppe. Diese süßen Zwerge kamen freudig auf mich zu gerannt und waren total aufgeregt. Ich wartete bis sie alle bei mir waren und erklärte ihnen meine Station.

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An meiner Station mussten sie die einzelnen Holzstapel der Baumart (Buche, Lärche, Fichte) zuordnen und sie schnellstmöglich an den vorgegebenen Platz wieder aufstapeln. Spannend war für mich zu sehen, wie unterschiedlich die Kinder miteinander agierten und wie sie an die Sache heran gingen. Alle gelangen glücklich und zufrieden an ihr Ziel.

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So ging das dann bis 11 Uhr, immer im 10 Minuten Takt. Es war richtig toll.

Zwischendurch kam der Staatssekretär mit seinen Kollegen und schaute sich jede einzelne Station an. Ein klein wenig war ich ja schon aufgeregt, als die versammelte Mannschaft neben mir stand, aber ich hab es mir nicht anmerken lassen und mein Programm mit den Kindern weiter durchgezogen.

Spannend waren auch die Fragen, für die es Extrapunkte gab. Die Birke wurde total schnell erraten, die fünf essbaren heimischen Pilze, waren manchmal schon ein bisschen schwieriger. Aber mit kleinen Tipps, haben alle diese kleine Hürde gemeistert.

Die zweite Aufregung neben dem Staatssekretär, war das MDR. Vom Fernsehehen hat mir niemand was gesagt ;-). Naja, Bauch einziehen und weiter geht`s. Wie ich gerade eben sehen konnte, wurden zwei Teile von mir mit reingenommen. Wuuuuhhhhuuuuuuuuuu!!!!!!!!!!!

Der Tag war für mich einfach gelungen. Neben den strahlenden Gesichtern der Kindern, was schon Lob genug war, flog Lob vom Staatssekretär, der Forstamtleiterin und den einzelnen Pädagogen auf mich zu. Genau das bestätigt mich weiter zu machen.
Kinder und der Wald sind einfach meine Leidenschaft und mein Leben. Ich freue mich auf die nächsten drei Tage im Jahr 2017.
Anfang August hab ich nochmal einen Termin mit einer kleinen Gruppe. Für mich die absolute Erfüllung und Leidenschaft, den kleinen Menschen die Natur näher bringen zu können.
Ich für mich weiß, dass ich alles richtig gemacht habe und das mein Leben ist. Nichts anderes möchte ich machen!!

Zum kleinen Abschluss gab es eine kleine Auswertung und eine echte Thüringer Bratwurst ;-). Den Heimweg trat ich mit meiner Nichte zusammen an. Wir pflückten noch ein paar Walderdbeeren, die wir uns zum Abendbrot gut schmecken lassen haben.

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Ein rundum gelungener Tag und ich für meinen Teil, bin froh den Kindern meine Leidenschaft für die Natur nahe bringen zu können. Es wird weiterhin eine Zusammenarbeit mit dem Thüringer Forst geben. Über die Chance so mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen arbeiten zu können, bin ich sehr dankbar.

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung667274_ipgctx-false_zc-171a0f60_zs-1638fa4e.html

Ab der Minute 8:30 könnt ihr mich sehen. Na wer hat mich entdeckt??? Als Tipp: ihr seht mich zwei Mal 😉

Waidmannsheil Josi

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